Versorger-Kongress-Saison startet wieder

Es ist wieder soweit. Die Saison der Kongresse steigt in die Startblöcke und damit eine jährlich wiederkehrende Frage: Welches ist die richtige Tagung, der richtige Kongress? Für meine Fachthemen, für meine eigene Fortbildung – aber auch für mein Unternehmen. Welche Umsetzungsvariante bringt mir am meisten?

Sind es die großen Kongresse wie „Stadtwerke 2017“ (Berlin, 05. – 06. April), der „BDEW-Kongress 2017“ (21. – 22. Juni in Berlin), oder der „VKU-Stadtwerkekongress 2017“ (Mainz, 12.-13. September). Diese alle bieten neben der gefühlt manchmal bereits überfrachteten Inhaltsvielfalt während der Event-Tage auch noch spannende Abendveranstaltungen – und gleichzeitig vermitteln sie bei dem Einen oder der Anderen das Gefühl des Schaulaufens der Branchengrößen und Politikerkaste. Oder sind es eher die Tagesveranstaltungen der eher konzentrierten Kategorie, bei denen man nicht auf die große Menge der Teilnehmer trifft, dafür aber umso mehr an den Themen arbeitet und sich vielleicht intensiver mit Menschen bespricht, die ähnliche Probleme bewegen. Die richtige Wahl ist weder einfach noch immer erfolgreich.

Und man fragt sich auch, warum immer nur Berlin bei den großen Anlässen vorzufinden ist? Natürlich sitzen die wichtigen Verbände in der Hauptstadt und die energiepolitischen Größen haben einen kurzen Weg. Aber andere deutsche Städte bieten ebenfalls abwechslungsreiche Angebote der Abendgestaltung und verfügen über Eventlocations, die sich sehen lassen können. Der VKU macht es mit seinen Tagungsorten vor: Neuss, Osnabrück, Leipzig in den letzten Jahren und 2017 trifft man sich in Mainz. Angenehme Abwechslung in diversen Regionen der Republik.

Ungewissheit bleibt

Die schiere Menge der Meetings und ihre Themen zeigen, der Austausch auf dieser Ebene ist gefragt, die Inhalte bewegen sich auf allen Unternehmensebenen und wahrscheinlich jedes Fachgebiet wird abgedeckt. Somit hat man die Qual der Wahl das richtige Thema auszusuchen. Ist dies geschehen, steigt die Hoffnung, dass sich der Aufwand in Form neuer Anregungen, Ideen oder weiterführendem Fachwissen auszahlt. Aber auch hier bleibt man zunächst wieder im Ungewissen. Bis es dann endlich losgeht.

24. März 2017|Aktuelles|0 Kommentare

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