Stadtwerke Düsseldorf – Feedback zur Kampagne ist durchwachsen

In ihrer aktuellen Kampagne möchten die Stadtwerke Düsseldorf mit ihrer umweltfreundlichen Leistung brillieren: Wärme, Wasser, Gas und Strom aus regenerativen Energiequellen. Durch verschiedene Motive aus dem Haushaltsbereich soll den Kunden verdeutlicht werden, dass sie mit den Produkten der Stadtwerke Düsseldorf kein schlechtes Gewissen beim täglichen Gebrauch ihrer Haushaltsgeräte haben müssen. Geräte, wie der Gasherd oder der Fön, werden mit nachhaltiger Energie versorgt.

Neben anderen wurden diese Geräte durch verschiedene Symbole visualisiert, um mit dem Verbraucher und der Stadt selbst in Zusammenhang gebracht zu werden. Aus dem Slogan I Love Düsseldorf, wurde das Herz-Symbol jeweils durch ein Symbol ersetzt, das für regenerative Energie stehen soll.

Die Kampagne wurde omnipräsent im Stadtbereich platziert. Die Stadtwerke Düsseldorf bedienen damit Facebook, ihre Website, das Kundencenter und verklebten Plakate im öffentlichen Raum. Sogar mit der I Love Düsseldorf Party-Reihe vernetzten sie sich. Auf ihrer Website bieten sie zudem den Download der Kampagnen-Motive als Plakat an. Außerdem liegen die Plakate in den Kundenzentren für die Düsseldorfer Bürger aus. Im Merchandising-Shop ist die Kampagne sogar als gedrucktes T-Shirt erhältlich.

Das gesamte Maßnahmenbündel führte letzendlich zu einer hohen Resonanz der Kampagne. Auch wenn diese nicht immer zu hundert Prozent positiv ausfällt, so bietet die Kampagne reichlich Diskussionsstoff. Sie fällt auf. Das Feedback der Düsseldorfer ist jedoch durchwachsen. Einige der Symbole werden nicht verstanden: Was hat eine Gummi-Ente mit einem Stromanbieter oder mit Düsseldorf zu tun?

 

Auch wenn das Enten-Motiv auf der Facebook Fanpage ziemlich verrissen wird, besitzt die Kampagne insgesamt einen erheblichen emotionalen Impact. „Wir gehören zusammen -wir haben etwas gemeinsam“ lautet die subtile Botschaft. Dass mit einem solchen Auftritt nicht vordergründig Kunden gewonnen werden sollen, liegt auf der Hand. Es geht vielmehr darum, auf witzige und sympathische Weise eifrig Imagepunkte für die Stadtwerke einzusammeln.  Das mag vielleicht gelingen. Mehr aber auch nicht.

9. März 2012|Aktuelles|0 Kommentare

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