Vergangenen Monat – im durchaus stürmischen Februar – wurden wir auf einer Nordseeinsel gefragt, ob wir ein normales Fahrrad oder einer E-Bike ausleihen möchten. Wie aus der Pistole geschossen – vielleicht auch ein wenig empört – antworteten wir: Natürlich ein normales Fahrrad!

Und dann kam er, nein eigentlich war er immer da, der Gegenwind. Und mit ihm kam die Überlegung, vielleicht nehmen wir das nächste Mal doch E-Bikes. Nicht zuletzt, weil diese immer cooler werden. Jedenfalls sind sie auf dem besten Weg das Seniorenimage abzulegen, um sich bevorzugt den Stempel „Sex Appeal“ aufdrücken zu lassen.

An dieser Entwicklung beteiligt ist das, soeben mit dem Marken Award 2014 ausgezeichnete, Unternehmen Ebike. Der erste Coup gelang den Fahrradhändlern aus Dreieich mit der Namensgebung. Sie ließen sich „Ebike“ als Wort-Bild-Marke schützen und eroberten damit quasi den Gattungsbegriff als Firmenname. http://s.energieverdichter.de/ebike

Das Ebike-Logo spielt zudem auf den berühmten Agenten an, der in der Regel meist im Auto die Welt rettet: Im Logo von James Bond ist es eine Pistole, die mit der Zahlenkombination „007“ verschmilzt. Für die Modellnummern der Elektro-Fahrräder wurden alle Ziffern geschützt, die mit einer Doppelnull anfangen. Auch die Werbung zahlt auf die Agentenstory ein mit dem Claim: „Mein Name ist Bike. Ebike.“ Wie in den Bond-Filmen zeigt die Ebike-Kampagne dazu dynamische Action-Bilder: Mal springen die Räder über Zugbrücken und Treppen, mal liefern sie sich eine Verfolgungsjagd.

007

Hightech, Design, Klasse, Eleganz und Witz – das prägt die Welt von Ebike. Werden diese Eigenschaften künftig mit allen Elektro-Fahrrädern in Verbindung gebracht, dann könnten diese tatsächlich einen radikalen Imagewandel vollziehen. Dass James Bond im nächsten Film auf einem Elektrofahrrad seine Mission erfüllt, ist eher unwahrscheinlich. Aber dass die Zahl von E-Bikes – auch auf Nordseeinseln 🙂 – steigen wird, halten wir für sehr wahrscheinlich. Die „007-Werbung“ hat auf jeden Fall Pfiff.