Intermot 2018 – E-Roller-Bedeutung nimmt zu – Stadtwerke aufgepasst

Messen sind Seismographen der Wirtschaft, sie bilden eine zukünftige Wirklichkeit ab. So oder ähnlich sprechen nicht nur Marketingverantwortliche von Messegesellschaften, diesen Eindruck gewinnen auch Menschen, die wachen Auges seit mehr als 30 Jahren ganz unterschiedliche Leitmessen wie CeBIT, IAA, Funkausstellung oder ANUGA besuchen. Da macht auch die Intermot 2018 in Köln, eine der größten Motorradmessen der Welt, keine Ausnahme.

Hier steigen nicht nur wie vordergründig zu erkennen die PS-Zahlen der großen Boliden, hier machen vor allem die kleinen flinken Flitzer der E-Roller-Mobilität in den Hallen 6 und 7  auf sich aufmerksam. Längst sind es nicht mehr versprengte Einzelkämpfer, die mit kleinen Ständen die Türen der umweltorientierten Zweiradfans öffnen wollen. In diesem Jahr sind die deutschen Vorreiter der Branche wie Kumpan, Schwalbe, Emco mit ansehnlichen Flächen, Medieneinsatz und Personal zur Stelle. Und sie zeigen, wie die Digitalisierung auch vor den neuen Modellen dieser Branche nicht Halt macht. Ergänzt werden sie von ausländischen Unternehmen wie Weltmarktführer NIU aus Japan oder den Marken Nito und Soco, wie auch vielen vornehmlich chinesischen Unternehmen, die erste und weitere Schritte auf dem europäischen E-Roller-Parkett vollziehen wollen.

Neuer Trend: E-Scooter für Erwachsener

Nicht vergessen darf man bei diesem Blick auf die Abbildung aktueller Trends und zukünftiger Entwicklungen die große Menge von E-Bike- und E-Scooter-Anbietern, die in Halle 8 sogar einen eigenen Parcour für Testfahrten hatten. Gerade anstehende Anpassungen zum Beginn des Jahres 2019 werden den E-Scooter, also den elektrisch betriebenen Standroller mit Geschwindigkeiten bis zu 15 oder 20 km/h, eine gesetzlich fundierte Zulassung für die Nutzung auf deutschen Straßen bringen und dieses Segment nachhaltig stärken. Auch, weil hier die finanzielle Latte für die e-mobile Fortbewegung nochmals niedriger liegt als bei den Rollern.

Ein deutliches Zeichen, dass der Markt mehr und mehr bereitet wird, für die künftige E-Mobilität auf der individuellen Kurzstrecke. Ein Trend, den Stadtwerke hervorragend für sich nutzen können, wenn sie ihre Stromprodukte mit einem elektromobilen Mehrwert für ihre potentiellen wie bestehenden Kunden aufladen. Wie das einfach, sinnvoll und imagefördernd vollzogen werden kann, zeigen Energie-Marketing-Spezialisten unter www.tom-rollt.de auf. Hier wird kurz und knapp präsentiert, wie Stadtwerke diesen Trend für sich nutzen können. Und dieser Ansatz lässt sich auf die mobilen Alternativen von morgen problemlos erweitern.

Manchmal muss man nicht mal auf eine Messe gehen, um die Ausschläge eines Seismographen zu analysieren, ein Klick auf den Link in unserem Artikel reicht auch.

11. Oktober 2018|Aktuelles|0 Kommentare

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