Hier spielt die Zukunftsmusik

Beim Googeln von „Erneuerbare Energien“ erhält man 7.660.000 Suchergebnisse. Wikipedia schreibt: „Als erneuerbare Energien, regenerative Energien oder alternative Energien werden Energieträger bezeichnet, die im Rahmen des menschlichen Zeithorizonts praktisch unerschöpflich zur Verfügung stehen oder sich verhältnismäßig schnell erneuern.“

Wir haben uns auf die Suche begeben und abgesehen von den allseits bekannten erneuerbaren Energien ein paar unbekannte und ungewöhnliche gefunden.Stoc

Das Kraftwerk zum Kicken
Mit diesem stromproduzierenden Ball – Soccket genannt – generiert und speichert man während eines ganz normalen Fußballspiels Strom. Und erzeugt dabei etwa 6 Watt. Fünfzehn Minuten spielen sind ausreichend, um eine Lampe drei Stunden zu betreiben. Und wer hat’s erfunden? Natürlich die Amis. Um genau zu sein waren es vier Harvard-Studenten. Clinton fand diese Idee „außergewöhnlich“ – und spendete den Soccket-Produzenten Geld für die Entwicklung des Balls. Der dritte Prototyp soll nun endlich in Serie gehen. Das runde Mini-Kraftwerk ist immer noch ein wenig schwerer als ein normaler Ball, spielt sich allerdings beinahe identisch. http://unchartedplay.com/

Das Kraftwerk mitten in der Stadt
1997 wurde das Söder Torn Gebäude mit 25 Etagen in Stockholm gebaut. Ein neues Konzept sieht vor, dass 40 Etagen hinzukommen. So weit so gut. Doch was hat das mit erneuerbaren Energien zu tun? Das schwedische Architekturbüro Belatchew plant das Gebäude in einen – wörtlich übersetzt – „Strohkratzer“ umzuwandeln. Es erhält eine Fassade aus bürstenähnlichen Fasern. Sobald sie sich im Wind bewegen, laden sie sich elektrisch auf und produzieren Strom, der beispielsweise für das Gebäude selbst verwendet werden kann. Ohne Zweifel: eine ziemlich „haarige“ Angelegenheit. http://stadtwerke-blog.de/s/strawscraper

Das Kraftwerk fürs Handy
Die 18-jährige Amerikanerin Eesha Khare hatte keinen Bock mehr auf ein leeres Handy-Akku. Die Lösung: Sie erfand ein Gerät, das den Akku in  wenigen Sekunden vollständig auflädt. Im Gegensatz zu anderen Akkus kann es bis zu 100.000 Mal aufgeladen werden. Als Vergleich: Der iPhone-Akku verliert nach ca. 400 Ladezyklen schon ein Fünftel seiner Leistung. Kein Wunder, dass Google schon seine Fühler ausgestreckt hat. Mit ihrer Erfindung hat Eesha Khare den mit 50.000 US-Dollar dotierten 2. Platz beim “Intel International Science and Engineering Fair” gemacht. http://stadtwerke-blog.de/s/intelinternational

Anregungen, Tipps und Hinweise zu ungewöhnlichen Ideen für erneuerbare Energien an dieser Stelle unbedingt erwünscht!

12. Juli 2013|Aktuelles|0 Kommentare

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