Energiewende 2013 ganz praktisch

Ein Blick auf Strom- und Gasabrechnung lässt vermuten, dass die Privathaushalte alleine für die Kosten der Energiewende aufkommen. Mit den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen müssen wir trotzdem leben – und damit auch mit gestiegenen Energiekosten. Also heißt unser erstes Ziel: Energie und damit bares Geld sparen. Wo gibt es die richtigen Tipps?

Die Stadtwerke München gehen hier mit gutem Beispiel voran. Noch etwas versteckt, aber doch gut zu erreichen: die handfesten Ratschläge für Verbraucher (http://www.swm.de/privatkunden/kundenservice/energieberatung/energiesparberater.html).

Mit einer integrierten Kampagne über alle Medien und Social-Media-Plattformen positionieren sich die Stadtwerke München damit als Energiespar-Partner der Privathaushalte. Dabei setzen die Münchener auch auf Taten: so beraten ehrenamtliche, von den Münchener Stadtwerken ausgebildete, Energieberater alle Haushalte auf Wunsch kostenlos vor Ort. Geringverdiener erhalten bei Bedarf sogar energiesparende Elektrogeräte. Insgesamt immerhin 2000 Stück bis Ende 2012. Eine Aktion, die wir durchaus als nachahmenswert empfinden.

Auch wenn zunächst Kosten entstehen, dürfte sich dieses Handeln langfristig auch wirtschaftlich positiv auswirken. Ja, man kann solche Aktionen als echte Investition in die unternehmerische Zukunft betrachten.

Die Frage nach Erfolgen

Welche Erfolge erzielt die Energiewende? Bisher wurde diese Frage nur den Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft gestellt – im Auftrag der Deutschen Energie-Agentur (Dena). Auch das ändert sich nun. Zum Glück.

Die Aktion wird getragen vom Regionalverband Südlicher Oberrhein und umfasst zunächst 161 Kommunen. Dort wird das subjektive Meinungsbild der Bürger erfasst sowie objektive Daten zu ökonomischen und ökologischen Folgen der Energiewende gesammelt.

Die Ziele: Entscheidungshilfen für die Kommunalpolitik sowie Handwerkskammern und Sparkassen. Ob das aber am Ende auch zu Entlastungen der Bürger führt ist fraglich.

Wir meinen: Ein solcher Index zur Verbrauchermeinung müsste schnellstmöglich bundesweit ins Leben gerufen werden – mit dem Ziel, Entlastungsmöglichkeiten für Privathaushalte zu finden.

 

9. Januar 2013|Aktuelles|0 Kommentare

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