BDEW-Forum – Netzwerken: gut, Neue Erkenntnisse: befriedigend

Wir haben das 3. Forum für kleinere und mittlere Stadtwerke am 30. Oktober in Hannover besucht.
Dort standen Themen wie die Energiepolitik nach der Bundestagswahl oder auch „Facebook & Co.: Marketinginstrument auch für KMU?“ auf der Agenda.

http://s.energieverdichter.de/forumhannover

Vorab: Angekündigt war ein Dialog mit einer Bestandsaufnahme zur Energiepolitik nach der Bundestagswahl. An diesem Dialog teilnehmen sollte Hubertus Heil, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. Aufgrund der Koalitionsverhandlungen musste Herr Heil seine Teilnahme leider kurzfristig absagen. Verständlich und dennoch schade! Die Fragen von Stefan Sagmüller, Chefredakteur  der energate GmbH,  beantwortete die Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des BDEW, Hildegard Müller infolge dessen alleine. Sachlich, fachlich war der Dialog aufschlussreich, einzig fehlte die spannende politische Komponente.

Interessant war – aus unserer Sicht – der Programmschwerpunkt „Kundenbindung über Social Media“. Jürgen Winterwerp, Marketingleiter der Stadtwerke Bonn stellte dazu nüchtern fest: „Energieversorgungsunternehmen haben es nicht leicht, wenn sie noch dazu kommunal sind, schon gar nicht.“ Dennoch ist das Engagement der Bonner Stadtwerke in den Sozialen Medien beachtenswert. Über die blaue Couch sind sie auf Facebook vertreten. Auch wenn mancher Nutzer dort vergeblich über die Suchmaske nach den Bonner Stadtwerken sucht 🙁 Auch Youtube, Twitter, Blog und Apps nutzt der rheinische Energieversorger. Manche Tools, wie das monatliche Gewinnspiel oder das Energiespar-Meister-Quiz,  haben – lt. Winterwerp – nicht die gewünschte Resonanz. Womit die Bonner viele positive Reaktionen erzielen, sind die persönlichen, privaten und eher „banalen“ Posts – wie der Bonner mit dem größten Kürbis.  http://s.energieverdichter.de/swbkuerbis

Winterwerps Social-Media-Resümee: „Freunde sind nicht gleichbedeutend mit Kunden und Soziale Medien sind nicht primäre Verkaufskanäle, aber die indirekte Wirkung lässt sich nicht leugnen.“

Unser Veranstaltungs-Fazit: Die persönliche Kommunikation und der Austausch zwischen den Versorgungsfachleuten waren „energiegeladen“. Der Social Media Schwerpunkt war durchaus spannend. Wirklich neue, bahnbrechende Erkenntnisse lieferte das Forum nicht.

7. November 2013|Aktuelles|0 Kommentare

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