Welche Werbung kommt bei den Generationen gut an?

Jede Generation hat bei Werbung ihre ganz eigenen Vorlieben, das ist weder neu noch eine tiefgehende Erkenntnis. Die Frage die sich die GfK in ihrer aktuellen Studie stellte, zielt genau darauf ab, was bei welcher Altersgruppe gut ankommt. Und daraus kann man auch als Energieversorger so einiges ableiten.

Denn es kam heraus: Worauf Nutzer sowohl bei Print- als auch bei Onlinewerbung stehen, ist abhängig von der Lebensphase. So kommt bei Teens und Twens beispielsweise Werbung aus den Bereichen Telekommunikation (Deutsche Telekom, 1&1), Entertainment (Sony Playstation), Mode (C&A) sowie Automobil (VW, Audi) am besten an. Sie bewerben mit stylisch-lockerer Ansprache genau die Dinge, die für junge Leute eine große Rolle spielen. Beim Bewegtbild kann auch Barmer punkten, einkaufstechnisch gefällt außerdem die Werbung von Rewe.

Printwerbung spielt im mittleren Alter eine große Rolle

Startet die Phase des Nestbaus, zählen ganz andere Dinge: 30- bis 49-ährige Konsumenten schauen auf Haushaltsgeräte (Miele Backofen), Kinderspielzeug (Lego Creator) und Erkältungsmittel (Meditonsin Tropfen). Diese Tatsache an sich ist noch nicht sehr bedeutsam, allerdings ist es interessant, dass Printanzeigen in dieser Lebensphase eine besonders große Rolle spielen. Und weil Familien viele Lebensmittel brauchen, wird die Werbung von Rewe und Edeka gerne gesehen.

Bei den über 50-jährigen Verbrauchern hingegen, tritt der Genuss als wichtiger Aspekt auf den Plan: Hier obsiegt Werbung für Kaffeefilter (Melitta), Bier (Krombacher), hochwertige SUVs (BMW X5 Drive) und Outdoorbekleidung (Jack Wolfskin). Bei den Supermärkten klettert Edeka auf die Position eins. Ein Klassiker kommt bei allen Generationen an: Die Bewegtbildwerbung für den Eierlikör von Verpoorten.

Fazit

Dass Energieversorger hier nicht an erster Stelle genannt werden, ist nachvollziehbar. Beachtenswert ist jedoch nach unserer Einschätzung die Aussage zur Wirkung der Printwerbung in der mittleren Altersgruppe. Dieser Aspekt sollte intensiv diskutiert werden, denn gerade für die Versorger entsteht in dieser Lebensphase eine Zielgruppe, die man gerne und vor allem längerfristig gewinnen möchte.

3. August 2016|Aktuelles|0 Kommentare

Hinterlassen Sie einen Kommentar