Was bringen Live-Cams im Stadtwerke-Einsatz?

Einige Stadtwerke nutzen Sie, weil sie sowieso an ihren Gebäuden angebracht sind und Bilder liefern, die auch veröffentlicht werden dürfen, andere installieren sie, um etwas für das Image zu tun oder die Stadt beim Marketing zu unterstützen und letztlich gibt es ein paar wirklich gute Einsatzideen mit Einblicken, die nur eine fest installierte Kamera ermöglicht. Die Rede ist von sogenannten „Live-Cams“, also Kameras, die rund um die Uhr Bilder auf die Webseiten von Versorgern stellen, als sich regelmäßig erneuernde Fotos oder als Bewegtbild.

Sucht man im Web aktiv nach diesen Angeboten, finden sich einige städtische Energielieferanten, die auf ihren Websites den Abruf von Live-Cam-Impressionen bieten. Mal eher langweilig, aber manchmal auch mit echten Highlights, so wie der Einblick in den Horst der Wanderfalken am Wuppertaler Heizkraftwerk, wo man ab dem Frühjahr wohl einem Falkenpaar beim Brüten zusehen und sich darüber auch noch mit weiteren Interessierten austauschen kann. Leider hat die Qualität der Bilder durch Verschmutzungen der zwei Kameras gelitten und daran wird sich wohl in diesem Jahr nichts mehr ändern. Man will ja nicht stören.

Aber auch andere Kameras wie die der Stadtwerke Schwerin vermitteln den Betrachtern bei einem Schwenk von mehr als 180° einen guten Überblick zu Schloss, Uferstraße , See und Teilen der Innenstadt. Bei den Stadtwerken Konstanz hilft der Bildausschnitt die Wartezeit an der Fähre einzuschätzen, eine angenehme Begleiterscheinung.

Der Wert für die Unternehmenskommunikation sollte nach unserer Einschätzung hier hinten angestellt werden, kommen doch die meisten Kamera-Exemplare über einen ersten Eindruck hinsichtlich Wetterlage in der abgebildeten Region nicht hinaus. Zumindest die Hobby-Ornithologen kommen in Wuppertal voll auf ihre Kosten

Weitere Beispiele:

Düsseldorf

Schramberg

27. Februar 2015|Aktuelles|0 Kommentare

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