VoRWEg geht die Mutter

Seit Januar 2007 ist eprimo eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der RWE. Ein geschickter Schachzug des rheinischen Energieriesen zur Neukundengewinnung. Der Energie-Discounter hat schon lange die 1-Millionen-Kunden-Hürde genommen. Clever – das Vertriebssystem: eprimo vertreibt Strom und Gas auch über eine Vielzahl von Vertriebspartnern. Dazu gehören Call-Center, Mobilfunk-Shops, der Elektrohandel und Preisvergleichsportale im Internet. Ökostrom von eprimo gibt es auch beim Lebensmittel-Discounter Lidl.

Wir haben uns einmal angeschaut wie das „Mutter-Tochter-Verhältnis“ in punkto soziale Netzwerke und Youtube aussieht. Beim Vorweggehen in den sozialen Netzwerken macht RWE klar das Rennen. Auf der RWE-Facebook-Seite äußern sich die Nutzer positiv über schnelle und ausführliche Reaktionen. Gute Wünsche zum Ferienstart, Quizfragen mit klarem Produktbezug oder Fußball-Gewinnspiele zur Bundesliga – die Seite bietet Information und Entertainment.
http://stadtwerke-blog.de/s/fbrwe

Zusätzlich gibt es spezielle Facebook-Seiten – beispielsweise RWE Smarthome oder RWE Power-Ausbildung. Auch auf Google+, Twitter & Co. ist RWE aktiv.
Eprimo kann hier nicht wirklich überzeugen. Die Aktivitäten in den sozialen Netzwerken beschränken sich – soweit wir feststellen konnten – auf einen von Wikipedia gefüllten Eintrag auf Facebook. Das ist noch ausbaufähig! http://stadtwerke-blog.de/s/fbeprimo

Auf Youtube punktet der Energie-Discounter mit einem witzigen Stromguerilla-Channel. Günstig Strom produzieren mit allen möglichen Mitteln, das ist der Job der „eprimo-Strom-Guerilla“. Super Idee! Allerdings wurde das letzte Video im Juni 2012 veröffentlicht. Schade, dass die Serie nicht fortgesetzt wird oder der hohe Aufmerk-samkeitswert zumindest für Folgeaktionen genutzt wurde.
http://stadtwerke-blog.de/s/youtubeeprimo

Das RWE Youtube-Portal mit insgesamt 116 Videos kann sich sehen lassen! Im Angebot – Videos aus den Bereichen Job, Karriere, Technik, Forschung, Kultur und Engagement. Die meisten Zugriffe hatte der RWE Spot „Umschalten“.
http://www.youtube.com/user/RWEKonzern/videos?flow=grid&view=0&sort=dd

Das Ergebnis unseres Vergleichs – RWE geht vorweg. Der Energie-Discounter kann in Bezug auf soziale Netzwerke und Youtube noch zulegen. Wir sind gespannt, wie sich die „Mutter-/Tochterbeziehung“ weiterentwickelt.

26. Juli 2013|Aktuelles|0 Kommentare

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