Omnichannel-Marketing: Mehr als eine Modeerscheinung!

Teil 2 der Einführung im Energieverdichter

In der letzten Ausgabe erläuterten wir die Unterschiede zwischen Multichannel- und Omnichannel-Marketing und beleuchteten erste Schritte bei Datenanalyse und Kanalwahl. Heute geht es um den richtigen Content, ein gutes Timing und ein Fazit zum Thema Omnichannel-Marketing.

Contentplatzierung
Widersprüchlicher Content oder gleichlautender Inhalt sollten auf den Kanälen eines Versorgers nicht zu finden sein. Dies verringert Aufmerksamkeit und Kundeninteresse. Ziel ist es daher, regelmäßig wiederkehrende Kernbotschaften zu formulieren. Darüber hinaus sollte man nach Möglichkeit zentrale Aussagen für alle bespielten Kanäle schaffen und diese zeitlich wie strategisch für jeden Einzelkanal in Beziehung setzen. Die Kernbotschaften müssen im Idealfall kanalübergreifend koordiniert und unter Berücksichtigung der kundenseitigen Kanal-Präferenzen platziert werden. Hierbei vor allem die Stärken und Vorteile der einzelnen Kanäle optimal nutzen.

Timing
Kein Kunde nutzt alle ihm zugänglichen Kanäle gleichzeitig. Daher sollte die zeitliche Platzierung der Inhalte aufeinander abgestimmt werden und sich am analysierten Verhalten der Zielgruppen orientieren. Viele User nutzen zu Beginn des Tages E-Mails und Social Media, im Tagesverlauf dann Webseiten oder Handlungsaufforderungen per Push-Nachricht. Zum Tagesende wird beispielsweise das Print-Mailing relevant.

Fazit
Für eine erfolgreiche Omnichannel-Strategie sind neben konzeptionellen und planerischen Überlegungen insbesondere eine hohe Datenqualität sowie die Zusammenführung der vorhandenen Informationen unerlässlich. Zum Start empfiehlt es sich, mit den etablierten Kanälen zu beginnen. Schrittweise können weitere Kanäle hinzugefügt und in die Gesamtstrategie integriert werden.

Hohe Erfolgschancen bestehen im Omnichannel-Marketing vor allem dann, wenn alle Projektbeteiligten strukturiert und abgestimmt agieren. Themen für den Newsletter werden textlich-redaktionell aufbereitet, soziale Netzwerke mit klugen Status-Updates bedient. Wenn möglich unterstützen Videos visuell die Darstellungen zum selben Thema. Push-Nachrichten hingegen sollten  eher echten News-Charakter haben oder auf besondere Aktionen hinweisen.

13. Oktober 2016|Aktuelles|0 Kommentare

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