Manche mögen`s mobil: Doch mobilfähig heißt nicht mobiloptimiert

Fakt ist, der Großteil aktuell bestehender Websites wurde für den stationären, nicht für den mobilen Internetzugang konzipiert. Fakt ist auch, stationäre Internetseiten werden den Anforderungen mobilen Surfens nicht gerecht. Sie denken: „Das betrifft die Stadtwerke nicht. Das ist mir völlig egal.“ Sie würden sich wundern, wenn Sie die Erwartungshaltung Ihrer Kunden kennen würden.

Kernaussage: Smartphones werden zum unverzichtbaren, ständigen Begleiter. 64 % der Befragten einer Studie von Google/Ipsos verlassen ohne Smartphone niemals das Haus. Satte 22 % würden eher auf ihren Fernseher, als auf ihr Smartphone verzichten. Mobile Internetzugriffe verzeichnen hohe Wachstumsraten. Die Möglichkeit, aufs mobile Web zugreifen zu können, ist zentraler Treiber des Smartphone-Booms.

Mobiles Web_Grafik

Noch in diesem Jahr wird es weltweit insgesamt mehr Zugriffe aufs mobile als aufs stationäre Web geben! Halten Sie – hält Ihr Stadtwerk mit dieser Entwicklung Schritt?

Vorzeige Beispiele: Die Stadtwerke Biberach und Bielefeld haben die Zeichen der Zeit bereits erkannt und auch umgesetzt. Ihre Webseiten gibt es im Responsive Design. Durch die mobile Optimierung sind auch die Einsatzmöglichkeiten in der Werbung deutlich variabler.

SWBC      Mobiles Portal Coesfeld

Die Stadtwerke Osnabrück – obwohl auf Facebook vertreten und auch in Youtube aktiv – haben ihre Internetpräsenz noch nicht auf mobile Endgeräte angepasst. In Coesfeld haben die Stadtwerke – auf den ersten Blick – noch weniger Affinität zu Social Media oder Responsive Design. Hier findet man weder eine Facebookseite, noch Youtube oder mobiles Design für die Homepage. Dabei gibt es dort so tolle Angebote wie das „Smart Web“: Mit intelligenten Stromzählern und einem Online-Tool hat man den Energieverbrauch im Blick. Der Coesfelder Energieanbieter betont, dass die Auswertungsmöglichkeiten immer online, von jedem internetfähigen Gerät, abrufbar sind: http://s.energieverdichter.de/swc

Da drängt sich die Frage auf, warum setzt man das nicht auch für die eigene Website um?

22. Mai 2014|Aktuelles|0 Kommentare

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