Elektrofahrzeuge für Stadtwerke? Warum eigentlich nicht?

In den letzten Jahren zeichnete sich bei den Stadtwerken der Trend ab, Pedelecs und E-Roller für den eigenen Einsatz oder für den kostenlosen Verleih an Kunden anzuschaffen. Unter anderem, um die Klientel an das Thema elektrische Mobilität heranzuführen. Aber warum nicht selbst mit gutem Beispiel vorangehen?

Es gibt mittlerweile einige E-Fahrzeuge, die für den alltäglichen Gebrauch in Deutschlands Stadtwerken sehr gut geeignet wären. Ein Beispiel sind die Fahrzeuge der Firma „e-wolf“ aus Köln-Frechen, welche sowohl genügend Reichweite für den täglichen Einsatz als auch Stauraum für den technischen Dienst bereitstellen. So wie der Omega-0.7: Ein potentielles Fahrzeug für die Fahrzeugflotte, denn es handelt sich um einen Transporter, wie ihn viele Stadtwerke für Einsätze im Außendienst nutzen. Eine Störung im nächsten Stromkasten oder ein Wasserrohrbruch im Versorgungsgebiet kann so durch die Mitarbeiter mit weniger Umweltbelastung behoben werden.

Vorgemacht hat es die deutsche Post, die inzwischen mehr als 100 Elektrofahrzeuge der Firma „Streetscooter“ im Einsatz hat. Was als innovatives Projekt an der RWTH Aachen begann, wurde so erfolgreich, dass das Unternehmen inzwischen von der deutschen Post übernommen wurde, um die Weiterentwicklung und den Ausbau der elektrischen Fahrzeugflotte voranzutreiben.

Die Anschaffungskosten sind natürlich (noch) höher als bei Fahrzeugen mit fossilen Brennstoffen, doch stehen diesen neben dem Imagegewinn für die Stadtwerke durch den Umweltschutzbeitrag auch die wesentlich geringeren Unterhaltskosten entgegen.

25. August 2015|Aktuelles|0 Kommentare

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