Die blaue Couch und die Stadtwerke: passt und macht richtig viel Sinn.

Damals im Jahr 2007: Foto-Shooting für die neue Kampagne der Stadtwerke Bonn. Aber irgendetwas fehlte. Da trug eine Familie ihre blaue Couch vor die Tür. Das war es doch, was der Hintergrund noch brauchte. Gesagt, getan. Dass die Couch blau war, wie die Farbe der SWB, hat wohl zu dieser Idee geführt. Die blaue Couch wurde zum wiedererkennbaren Element in allen Anzeigen der Kampagne.

Manchmal sind es solch einfache Ideen, die einer Kampagne eine besondere Note und noch größeren Erfolg verleihen. So ist es nicht verwunderlich, dass die blaue Couch auch auf Veranstaltungen der Stadtwerke Bonn auftaucht und sogar eine eigene Facebook-Seite (http://www.facebook.com/Blaue.Couch?fref=ts) hat. Immerhin 1521 Likes zählte sie im Oktober.

So macht Stadtwerke-Werbung Sinn?

Die blaue Couch alleine macht natürlich keine gute Kampagne. Sie dient als optischer Aufhänger mit hohem Wiedererkennungswert. Worauf es darüber hinaus ankommt sind die Inhalte. Und auch hier stimmt das Konzept der mittlerweile weit über 200 Anzeigen-Motive.

Sie demonstrieren mustergültig, wie wichtig Stadtwerke für ihre Region sind. Kunst, Kultur und Sport kommen nicht zu kurz. Und immer wieder steht das Wohlergehen der Bürger im Mittelpunkt. So vermittelt sich einem einfach das Gefühl, bei den Stadtwerken Bonn gut aufgehoben zu sein.

So macht Stadtwerke-Werbung Sinn! Und wird sicher zu steigenden Kundenzahlen beitragen.

Wenn Sie die Kampagne kennenlernen wollen: http://www.wir-fuer-hier.com/die-blaue-couch.html

19. Oktober 2012|Aktuelles|2 Kommentare

2 Comments

  1. Lukas Göbel 22. August 2013 um 15:14 Uhr - Antworten

    Da hat eure Redaktion sich ja fasst soviele Gedanken gemacht, wie die Agentur, die für die Stadtwerke die Kampagne verbrochen haben. Das ganze ist 1 zu 1 kopiert. Mittlerweile gibt es ein Verfahren.
    Nachdenken -> schreiben. Nicht andersrum bitte. Bis dahin kann man leider keinen ernsthaften Inhalt verbreiten.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/urheberschaft-wo-endet-die-inspiration-wo-beginnt-die-kopie-12427008.html

    • Energieverdichter 27. August 2013 um 15:09 Uhr - Antworten

      Hallo Herr Göbel,

      vielen Dank für den Hinweis auf den gerade erschienenen FAZ-Artikel. Vor diesem Hintergrund fällt ein anderes Licht auf die Kampagne. Interessant, dass unser Blog-Artikel auch heute noch – nach immerhin 10 Monaten – Anlass zur Diskussion bietet.
      Wir sind gespannt, wie es weiter geht. Die Couch-Idee in der Mediennutzung ist allerdings insgesamt nicht neu – siehe Biolek und Loriot

      Beste Grüße,

      Ihr Team vom Energieverdichter Blog

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